, Juen Laurin

Schaffen es die SVD Frauen noch an den Finalevent?

Am kommenden Sonntag gilt es ernst für die erfolgsverwöhnten Diepoldsauerinnen. Aufgrund einer bislang durchzogenen Saison stehen die Frauen des SVD Diepoldsau-Schmitter derzeit lediglich auf dem 5. Tabellenrang und wären somit aktuell nicht für den Finalevent in Wängi qualifiziert. In den letzten beiden Partien der Qualifikation kann sich jedoch noch alles ändern. Spannung ist also garantiert.

In der ersten Partie des Tages müssen sich Tanja Bognar, die bereits zum zweiten Mal zur Weltfaustballerin des Jahres ausgezeichnet wurde, und ihre Teamkolleginnen gegen die Mannschaft aus Kirchberg beweisen. Im Normalfall sollte diese Begegnung für die Rheininslerinnen keine allzu grosse Hürde darstellen, denn Kirchberg steht nach acht absolvierten Spielen noch immer ohne einen einzigen Sieg da. In dieser Partie wollen Eva Lässer und ihre Mannschaft von Beginn weg konzentriert auftreten, nichts anbrennen lassen und einen klaren 3:0-Erfolg einfahren. Dies ist auch notwendig, da sie jeden einzelnen Satz am Wochenende brauchen.

Im zweiten Spiel der letzten Qualifikationsrunde treffen die Diepoldsauerinnen auf die FG Elgg-Ettenhausen. Auch hier ist ein Sieg Pflicht, wollen die SVD-Frauen weiterhin berechtigte Hoffnungen auf die Teilnahme am Final 4 hegen. Das Hinspiel in dieser Saison ging zwar deutlich mit 0:3 verloren, allerdings fehlte den Diepoldsauerinnen damals ihre Hauptangreiferin Tanja Bognar. Zusätzlich spricht ein weiterer wichtiger Aspekt für Diepoldsau: In Elgg-Ettenhausen kam es zuletzt zu einem regelrechten Paukenschlag. Der Verein muss künftig auf die beiden Stammspielerinnen Adela und Markéta Lang verzichten, ebenso wie auf Erfolgscoach Oliver Lang. Dadurch ist die FG zwar etwas schwächer einzuschätzen, darf aber dennoch keinesfalls unterschätzt werden.

Das einzige Problem an der ganzen Ausgangslage: Selbst wenn Diepoldsau beide Spiele für sich entscheiden kann, ist man weiterhin auf einen Ausrutscher von Schlieren angewiesen. Die Zürcherinnen verfügen nach zwei 3:0-Siegen in dieser Runde über das bessere Satzverhältnis. Schlieren müsste also mindestens eine Partie verlieren, was die Ausgangslage für Diepoldsau natürlich zusätzlich erschwert.

Auch wenn man das Schicksal nicht vollständig in den eigenen Händen hat, gilt für die Diepoldsauerinnen nur eines: Vollgas geben, an die eigene Stärke glauben und auf ein kleines bisschen Glück hoffen.

Bildquelle: Corina Pinchera/Swiss Faustball